Beispiele die Kunden weitergebracht haben

Beispiel 1 

Erfahrungsbericht Schulentwicklung, Otmar Wittensöldner

 «Als Leiter der Swissmem Kaderschule wollte ich aus vielen EinzelkämpferInnen ein top motiviertes und selbstverantwortlich handelndes Team machen. Uns fehlte im Schulteam die Fähigkeit, für unsere Kunden rasch und unbürokratisch firmenspezifische Ausbildungskonzepte und Seminare zu entwickeln. Und die Zeit drängte.

Unsere hoch qualifizierten ErwachsenenbildnerInnen sollten in kurzer Zeit verschiedene neue Funktionen wie LehrgangsleiterInnen, FachbereichsleiterInnen und ProduktmanagerInnen «unter einen Hut» bringen. Wir einigten uns auf den Grundsatz: «Betroffene zu Beteiligten machen». Glücklicherweise lernte ich in jener Zeit die «FlowTeam-Methode» kennen, die alles mir bisher bekannte in den Schatten stellte. Durch die sehr strukturierte Vorgehensweise und die bewusste Ausgestaltung der zwölf «Focusbereiche» entwickelte sich in unserem Team eine ungeahnte Dynamik. Die gegenseitige Akzeptanz und das Verständnis für die Schnittstellenproblematik erreichte ein hohes Niveau. Diese Art der Organisationsentwicklung führte dazu, dass innerhalb von vier Monaten ein «neues Team» die Zukunft der Kaderschule gestaltete. Die schnelle Erarbeitung von kundenspezifischen Ausbildungsinhalten verbesserte sich in einem nie erwarteten Tempo. In wenigen Stunden wurden durch die systematische und wertschätzende Zusammenarbeit präzise und rasch umsetzbare Konzepte und Ergebnisse erarbeitet. Dies war der Start zu einer über 20 Jahre dauernden beispiellosen Erfolgsgeschichte der Swissmem Kaderschule.»

Der hohe Nutzen im Umgang mit den 12 Focusbereiche zeigte sich deutlich durch:

bessere und umsetzungssichere Konzepte - mit geringerem Zeitaufwand 

tragfähigere Lösungen durch effizientere Mitarbeit aller Beteiligten 

zielorientiertere Zusammenarbeit im Arbeitsalltag und höhere Entscheidungssicherheit.


Beispiel 2
Im Kinderzentrum St. Vincent wurden die internen Kommunikations- und Besprechungsprozesse analysiert und optimiert

Ausgangslage

Abteilungs-/Bereichssitzungen wurden nicht immer durchgeführt und waren nicht effizient.

 

Zielsetzung

Mit 15 GruppenleiterInnen ein Meetingkonzept erarbeiten, um die Kommunikationskultur nachhaltig zu verbessern. Dabei darf die total zur Verfügung stehende Besprechungszeit pro Monat nicht verlängert werden.

 

Unsere Leistung

Mit vier Workshops à 4 Stunden haben die GruppenleiterInnen ein innovatives Forumskonzept entwickelt, getestet und eingeführt.

 

Ergebnis

  • Jeden 2. Monat findet ein 3-stündiges Forum statt,  anstelle von acht bisherigen Meetings   
  • Es entstand eine neue Onlineplattform für den Themeninput (Nutzung der kollektiven Intelligenz).
  • Verschiedene Themen werden von Parallelgruppen gleichzeitig im Forum behandelt und Entscheide werden sofort gefällt.
  • Alle Ergebnisse sind an der Entscheidungswand visualisiert und werden photoprotokolliert. 

Aussage der Leitung:

“Die Effizienz ist seither deutlich gestiegen“.


 

Beispiel 3
Im Kompetenzzentrum für soziale Leistungen KomSol wurden gemeinsame Spielregeln für die Betreuungsaufgaben im pädagogischen Alltag erarbeitet.

Ausgangslage

Die Identifikation mit den vorgegebenen Regeln und Strukturen war sehr unterschiedlich und im Alltag kaum sichtbar

 

Zielsetzung

Mit 16 BetreuerInnen Spielregeln (Kodex) erarbeiten für die Alltagsbetreuung der Jugendlichen. Wir erwarten eine gemeinsame und einheitliche Ausrichtung unserer Mitarbeitenden

 

Unsere Leistung

Mit zwei Workshops à 4 Stunden haben die BetreuerInnen einen KomSol-Kodex entwickelt. Es galt der Grundsatz: „Betroffene zu Beteiligte" machen

 

Ergebnis

  • Für alle Betreuungsbereiche wurden allgemein gültige Spielregeln entwickelt.
  • Durch die intensive Gruppen- und Parallelarbeit entstand die angestrebte Ausrichtung auf ein gemeinsames Ziel.
  • Für die Einführung und Umsetzung des Kodex wurde ein Massnahmenplan erstellt.
  • Mit den Flow-Prinzipien entstanden intensive Diskussionen mit sofortigen Ergebnissen

Aussage der Leitung:

„Das gemeinsame Arbeitsverständnis hat sich seither stark verbessert!“